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  • Sticky Abductees auf dem Scheiterhaufen: Hexenprozesse & Ufologie

    ▪ Fortsetzungsrezension mit diversen Updates ▪

    Dem Hexenwahn, der ungefähr vom 16ten bis zum 18ten Jahrhundert währte, fielen etwa 50.000 Menschen zum Opfer. Die meisten Angeklagten kamen aus dem Territorium des heutigen Deutschland, etwa 25.000, wobei die Regionen die heute Baden-Württemberg und Bayern stellen mit 9.000 das Hauptepizentrum bildeten. 75-80% der Hingerichteten waren Frauen.

    Es lassen sich ungefähr vier Gruppen eruieren gegen die damals ermittelt wurde:

    ▪ Opfer von Intrigen. Oftmals wohlhabende Kaufleute oder politisch aktive Persönlichkeiten. Dies gelang wenn es den Gegner möglich war den heimischen Klerus einzuspannen. „Gearbeitet“ wurde mit Folter, die erpressten „Aussagen“ gegen andere brachten immer mehr Personen ins Visier der Anklage. Wenn man Glück im Unglück hatte, wurde die Zahl der Beschuldigten zum Schluss so groß, dass die überregionale Gerichtsbarkeit oder der Klerus einschritten.

    ▪ Überführte Verbrecher die kein „normales“ Tatmotiv angaben, sondern sich dabei auf „Teufel“ und „Dämonen“ beriefen, in deren Auftrag sie gehandelt haben sollen. Damals waren die Menschen teufelgläubig wie gottgläubig, so dass solche Aussagen durchaus die Vorstellungswelt jener Zeit darstellten.

    ▪ Personen mit „Verhaltensauffälligkeiten“, heute würde man sagen Menschen mit psychischen Störungen. Relativ oft spielten dabei verwirrte ältere Damen eine Rolle, die sich so benahmen wie man es volkstümlich von einer „Hexe“ erwarten würde, Besenflug mal ausgenommen...

    ▪ Die letzte Gruppe ist für diesen Beitrag am interessantesten. Es handelt sich dabei um Menschen die sich aus eigenem Antrieb heraus selbst angezeigt hatten, da sie um ihr Seelenheil fürchteten. Der Grund hierfür waren „unheimliche Begegnungen“. Aus den Reporten geht hervor, dass oftmals das Werk von Spuk und Poltergeist erlebt wurde und Begegnungen mit Entitäten stattfanden, die zeitgemäß als „Teufel“ oder Dämonen identifiziert worden sind.

    hexe

    Zuchtexperimente?

    Besonders häufig wurden von Frauen „nächtliche Besuche“ durch den „Teufel“ beschrieben, der „sexuelle“ Handlungen vornahm. Dabei „war der Geschlechtsverkehr mit dem Teufel kalt, das Glied des Teufels war hart. Die Teufelsbuhlschaft war kein Vergnügen und steril. [...] Diese Art des Beischlafs war animalisch, erniedrigend. Andere Frauen erzählten von einer abscheulichen sexuellen Vereinigung mit einem nicht menschlichen Wesen.“

    Diese Beschreibungen gehen konform mit den Inhalten heutiger Abductions. Allerdings werden die Vorfälle anders interpretiert, Außerirdische sind am Werk, nicht der Teufel. Der im selben Schlafraum befindliche Partner wird „ausgeschaltet“ und reagiert nicht auf Zurufe. Dieses Element wird bei der „Teufelsbuhlschaft“ beschrieben, als auch bei UFO-Entführungen.

    hebamme

    Fester Bestandteil der „Interaktion“ mit dem „Teufel“ war die zeitweilige Ortsversetzung. So wusste etwa der „Hexenjäger“ Nicolas Remi aus den verschiedenen Aussagen, „dass der Teufel Menschen mit Wirbelwinden in die Höhe heben und durch die Luft transportieren konnte“.

    Heutige Abductees die Gelegenheit hatten die Fremdentitäten anzufassen, sagten aus, dass diese „kühl“ oder „kalt“ waren, das gleiche geht aus „Teufelsbegegnungen“ hervor, wobei man eher der Ansicht sein sollte, dass der Leibhaftige aufgrund seines höllischen „Wohnortes“ eher zur Hitze neigt.

    Er wurde nur selten detailliert beschrieben. Überliefert ist jedoch schwarze „Lederkleidung“, manchmal auch kuttenartige Gewandung, Roben. „Die Farbe des Teufels", so erfahren wir bei Roper, „ist Schwarz, und viele Dämonen tauchten als „schwarze Männer“ auf, was sich sowohl auf die Hautfarbe als auch auf ihre Bekleidung beziehen konnte.“

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    Dämonologie & Ufologie

    Wenn man so will ist die Dämonologie der Vorläufer der Ufologie. In beiden Gebieten geht es um die „Erforschung“ von Fremdentitäten. Irrigerweise wird angenommen, dass in der Dämonologie Dämonen angebetet wurden, dies ist jedoch völlig falsch. An sich wurde Feldforschung betrieben, Zeugen wurden befragt und Literatur durchforstet.

    Der „Hexenforscher“ Jean Bodin erkannte etwa, dass ein direkter Zusammenhang bestand zwischen der „Teufelsbuhlschaft“ und der Geburt „merkwürdiger“ Kinder, die er als „Vechselbelg“ bezeichnete und damit den „Wechselbalg“ meinte, eine Kreatur die man in der Ufologie als „Hybrid“ oder „Transgener“ kennt. Über die Parallelen zwischen diesen bin ich bereits in einem eigenen Artikel eingegangen: Wechselbalg & Hybrid

    Es spielt eigentlich keine Rolle ob die Hexen- und UFO-Berichte sich tatsächlich so abgespielt haben, denn das Erzählmuster ist das Gleiche. Zwischen den Berichten liegen Jahrhunderte. Man müsste feststellen, wie sich diese Übereinstimmungen erklären. Die These „Spinnerei“ zieht da nicht, es muss tatsächlich ein „Signal im Rauschen“ geben.

    Entweder „externe“ Einflüsse (Aliens & Co), oder noch unbekannte psychische Vorgänge in den betroffenen Menschen selbst! Das „Kernsubstrat der Erzählung“ „magische Wesen“ und „sexuelle Interaktion“ mit dem Ziel „Züchtung“ einer „Mischform“ reicht zurück bis in die ersten Mythen der Menschheit! [Quelle: Lyndal Roper, Hexenwahn - Geschichte einer Verfolgung, Beck Verlag]

    dna

    UFO über Stralsund

    Zu einer Zeit intensiver Hexenverfolgungen kam es immer wieder zu interessanten Himmelsschauspielen, wie jenem über Stralsund von 1665. Es würde durchaus Sinn machen Hexenprozess-Protokolle aus jener Epoche nach gelandeten „Himmelsbesuchern“ zu durchforsten, die für „Teufel“ oder ähnliches gehalten wurden!

    Mehrere Fischer berichteten darüber, dass sie gegen zwei Uhr nachmittags einen großen Schwarm Stare beobachtet hätten, die aus Richtung Norden über das Meer geflogen gekommen wären.

    Während sie näher kamen, hätten sie sich in Schlachtschiffe verwandelt, die gegeneinander kämpften und von viel Rauch begleitet waren. Immer mehr Schiffe tauchten auf und der Kampf zog sich über Stunden. Dann änderte sich der Anblick ein weiteres Mal wie der Chronist Erasmus Finx 1680 berichtet:

    Nach einiger Zeit erschien eine flache, runde Form am Himmel, die wie ein Teller aussah oder der Hut eines übergroßen Mannes. Es hatte die Farbe des aufsteigenden Mondes und es schwebte genau über der Kirche St. Nicolai.

    Dort blieb es bis zum Abend ohne sich zu bewegen. Die Fischer waren zu Tode erschrocken, wollten das Spektakel nicht mehr weiter ansehen müssen und hielten sich die Hände vor das Gesicht. Am nächsten Tag fühlten sie sich krank. Sie zitterten am ganzen Körper und hatten Schmerzen in Kopf und Gliedern.“

    In den Ordinari und Postzeitungen vom 10. April 1665 ist zu lesen: „(...) Alle Bürger, die das Spektakel beobachteten, sind zuverlässig. Gestern befragten Herr Colonel von der Wegck und Doktor Gessmann zwei der sechs Fischer. Möge Gott dieses Wunder in etwas Gutes wandeln.“

    [Quelle: www.das-ufo-phaenomen.de übersetzt aus Illobrand von Ludwiger: Best UFO Cases - Europe]

    stralsund


    Vom Hexenwahn zum Entführungssyndrom

  • Finding Bigfoot • A Squatch in the Ozarks

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  • Kolbermoor: UFO-Alarm

    Bericht

  • Fischinger • UFO-Akten des Bundestages

    YouTube

  • Guter Kommentar zum Grexit

    Klick

  • Griechenland im Visier der Bonzen

    Bericht

  • Tunesien: Hotelangestellte schützten Gäste

    Kommentar zum Bericht: Merkwürdig dass auf den diversen Wir-hassen-den-Islam-Webseiten darüber nicht berichtet wird, passt wahrscheinlich nicht ins Schema! Demzufolge gilt für Muslime ja die Kollektivschuld – wenn einer etwas verbrochen hat, sind alle anderen dafür mitverantwortlich, überall auf der Welt versteht sich!

  • ♫ I, Voyager ♫

    YouTube

  • ♫ ICH BIN'S ♫

    YouTube | K⁷: Come Baby Come

  • Frau Kokoschkas „Zweites Gesicht“

    seelencontainer

    Manchmal möchte ich „abschalten“ und mich mit einem Themenkreis beschäftigen der nichts mit Verschwörungen oder Paraphänomenen zu tun hat. Zu diesem Behufe habe ich mir das Buch „Mein Leben“ von Oskar Kokoschka besorgt. Als ich gerade auf wohligen Zeilen lieblich im alten Wien versank… :> wurde es wieder paranormalisch!

    Kokoschka berichtete nämlich, dass seine Großmutter das Zweite Gesicht besaß, also „Vorahnungen“ hatte, dieses Talent übertrug sich auf seine Mutter. Illustriert wurde das durch einen Vorfall, der tödlich verlaufen wäre, wenn es das Übersinnliche nicht gäbe. Dazu Kokoschka, der seine Mutter meint wenn er „sie“ schreibt:

    „… als wir in einem Wiener Vorort wohnten, da hatte sie meinen jüngeren Bruder Bohuslav alleine zu Hause gelassen, er wollte im Garten arbeiten. Sie war nach Wien gefahren, um ihre Schwester zu besuchen. Während der freundlichen Unterhaltung mit dieser stockte sie plötzlich und rief: ‚Ich muss schnell einen Wagen haben, ich muss nach hause fahren!“ Der Bub liegt voll Blut im Garten!’ Ihre Schwester wollte es ihr ausreden: ‚Eitle Einbilddung!’, und: ‚Mach doch keine Geschichten!’ Aber nein, meine Mutter bestand darauf, trieb den Kutscher zu größter Eile an, und gerade im letzten Moment fand sie meinen Bruder halb verblutet im Garten. Kaum vierzehn Jahre alt, hatte er einen Baum fällen wollen und sich dabei ins Bein gehackt. Er wäre bestimmt verblutet, wäre sie nicht rechtzeitig zurückgekommen“.

  • Militärputsch-Gefahr in Griechenland?

    Bericht

  • Der ideologische Kampf der EU gegen Griechenland

    Bericht

  • Säbelrasseln aus Polen

    Bericht

  • Auf der ISS nichts zu beißen - Amis zu blöd für Raketenflug!

    Bericht

    Kommentar: Die Russen werden mit Borschtsch, Blini, Piroggen und Pelmeni aushelfen müssen... :>

  • Umfrage: US-Amerikaner sind als Touristen die schlimmsten

    Bericht

    Kommentar: An der Stelle muss ich die Amerikaner wirklich mal in Schutz nehmen, die schlimmsten sind sie nicht, da reicht es nur für Platz 2!

    Die größten Barbaren, die ich etwa in Malta beobachten durfte, waren Engländer! Plötzliche, alkoholbedingte „Kotzattacken“ auf der Straße oder im Hotel, urinieren auf historische Gebäude, Schlägereien mit der Polizei und Maltesern gehören da zum „Tagesgeschäft“!

    Ich meine hier übrigens nicht die berüchtigten Fußballfans sondern ganz „normale“ Touristen mit Kind und Kegel... :>

    P.S.: Der schönste Moment in meinem Leben war der, als ich mit 18 Jahren endlich die Staatsbürgerschaft Großbritanniens aufgeben durfte. Da mein leiblicher Vater Schotte ist und meine Mutter Russin, war ich bis 1988 Zweistaatler, also UK und UdSSR! :>

  • Geheimtreffen von israelischen Offizieren und Terroristen

    Bericht

  • Ausländische Investitionen in Iran um das Dreifache gestiegen

    Bericht

  • Chinas Soft Power – Hat die Volksrepublik das Zeug zur Supermacht?

    Bericht

  • Umfrage • UFOs sind? • 2900 Votes

    umfrage

    Kommentar: Lediglich 20,79% der Leser (603 Stimmen) sind noch der Ansicht dass Außerirdische hinter dem UFO-Phänomen stecken. Alles hat seine Verfallszeit, die ET-Hypothese hat die ihre offenbar erreicht…

  • ♫ Mechullerdeyim ♫

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